Burg Obbendorf in Hambach

Der Name der Burg könnte von einem Besitzer namens Otbert, einem Vasall des Grafen Matfried als Otberts - Dorf gleich Obbendorf abgeleitet werden. Obbendorf ist wohl der älteste erhaltene Rittersitz im Jülicher Land. Er existierte schon vor seiner Erwähnung im Prümer Urbar 893. Die ursprünglichen Besitzer sind weitgehend unbekannt. 1301 wird Reinhard von Oppendorp als erster genannt. Aus dieser Zeit stammen die ältesten erhaltenen Teile der Burg: Der Turm und die Fundamente der übrigen Anlage. Von 1350 bis 1481 waren die Schellaerts, Verwandte des Reinhard von Oppendorp, Eigentümer. 1404 wurde der herzogliche Hofmeister Johann Schellaert de Oppendoro zusätzlich mit Gürzenich belehnt. Die größten baulichen Veränderungen wurden in der Zeit der Familie von Hammerstein auf Burg Obbendorf (1481 bis 1647) vorgenommen. Der heutige linke Wohnteil und die Stallgebäude wurden 1604 nach einem Brand erbaut und die Zugbrücke zugemauert. In den nächsten 200 Jahren wechselte das Gut mehrfach den Besitzer, bis um 1850 die Familie Scheeren als erste nicht adelige Familie Eigentümer wurde und die Burg zu einem landwirtschaftlichen Betrieb umbaute. 1907 kaufte Hubert Müller, Urgroßvater des jetzigen Besitzers, das Gut und baute unter Einbezug der alten Umfassungsmauer den rechten Stalltrakt, den Schuppen an der Stirnwand und das kleine Wirtschaftsgebäude neben dem Turm zu einer geschlossenen Hofanlage um. Die Renovierung und die Integrierung einer Gastronomie wurden 1995 begonnen. Dabei wurde die Burg neu eingefugt sowie die damalige Zugbrücke und Teile des Wassergrabens wieder hergestellt. Zur Zeit werden weitere Optimierungsarbeiten an den Gebäuden als auch an den Außenanlagen durchgeführt. Eine Erweiterung des Hotelbetriebes ist angedacht, als auch eine Ergänzung in der Gastronomie.

(von Ernst Steffen)

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